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Viel Abwechslung – jeden Tag

Unsere aktuellen Veranstaltungen, Neuigkeiten und Termine finden Sie hier:

Termine

26.09.2026
14 bis 16 Uhr

Tag des offenen Apartments

07.10.2026
ab 9 Uhr

Seniorenfrühstück in der Dependance in der Turnstraße

Neuigkeiten

O’zapft is! Unser bayrisches Sommerfest war ein voller Erfolg

Na, sind Sie schon bereit für die Oktoberfestsaison? Unsere Bewohner sind es allemal! Denn vergangene Woche wurde das diesjährige Sommerfest ganz im bayerischen Stil gefeiert. Die Kinder von „Pakt für Pirmasens“ begeisterten mit Gesang und Tänzen, die Band „Music for you“ sorgte mit Schlager und Disco Fox für beste Laune auf der Tanzfläche. Zur Abkühlung […]

Bewohner erzählen

Hier gibt’s keinen Autolärm und ich kann den Sternenhimmel sehen, was gibt es Besseres?

CHRISTINE UND HENRI CAMES

Christine und Henri Cames leben erst seit fünf Monaten in einem Apartment des Betreuten Wohnens. Schon seit 1985 sind die beiden verheiratet, waren beruflich viel unterwegs und wohnten schon in zahlreichen Großstädten. „Beispielsweise in Frankfurt, Wien, Brüssel und zuletzt in Berlin. Unsere Wohnung war sehr schön, nahe dem Tiergarten gelegen“, erzählt Christine Cames.

Zurück in die Heimat

Der Schritt von der Metropole ins beschauliche Pirmasens, genau in diese Residenz zu ziehen, lag dennoch nah. So ergänzt Frau Cames: „Meine Eltern haben auch schon in dieser Residenz im Betreuten Wohnen gelebt, waren sehr zufrieden. Deswegen haben wir uns, als es mir nicht gut ging, entschlossen, unsere Wohnung in Berlin aufzugeben. Pirmasens ist meine Heimatstadt, wo meine Wurzeln sind.“ Und dann zieht Herr Cames, gebürtiger Franzose mit einem wunderbar französischen Akzent, ein Eisenbahnticket aus der Hosentasche: „Schauen
Sie, das hier ist eine Fahrkarte vom vierten April 1980. Da habe ich das erste Mal meine Schwiegereltern in Pirmasens besucht.“ Er lächelt, denkt gerne zurück an die Zeit. Herr Cames arbeitete bei der französischen Tourismusbehörde, reiste sehr viel. „Für mich ist natürlich auch die Nähe zu Frankreich prima“, sagt er.

Das Leben im Betreuten Wohnen

Ein erster wichtiger Vorteil der Residenz, so finden beide, war die schnelle Vermittlung des Apartments. Frau Cames erklärt: „Alles musste innerhalb von drei Wochen organisiert werden. Dafür sind wir der Residenzberatung sehr dankbar.“ Und Herr Cames wirft ein: „Die Ruhe tut uns wirklich gut. Wir sind in eine Stadt gekommen, in der man die Sterne sehen kann und die
Leute uns auf der Straße anlächeln. Das hier ist das Richtige.“ Man spürt, dass sich das Ehepaar in Pirmasens rundum wohlfühlt. Besonders genießen die beiden, ihren Hobbies nachgehen zu können. „Kein Tag gleicht dem anderen. Ich kaufe gern regelmäßig auf dem Pirmasenser Markt, schreibe Gedichte und halte Lesungen: drei Bände sind bereits bei Editions Amalthée in Frankreich erschienen“, sagt Henri Cames. Seine Frau Christine arbeitet seit 30 Jahren als Malerin und hatte schon Ausstellungen in Wien, dem Berliner Dom sowie in der örtlichen Galerie Venezia in Pirmasens. Zweifellos: Kunst und Kultur spielen eine wichtige Rolle im Leben des Paares. Das zeigt auch ein Blick ins Bücherregal, wo von Thomas Mann bis Bertolt
Brecht viele Klassiker zu finden sind. Der Ausblick, den man vom Apartment aus hat, ist übrigens wunderschön und reicht weit über Pirmasens bis zu den grünen Hügeln des Pfälzer Landes.

„Hier gibt’s keinen Autolärm und ich kann den Sternenhimmel sehen, was gibt es Besseres“, schwärmt Frau Cames. Und dann fügt ihr Mann begeistert hinzu: „Wir gehen gerne Essen, ein Bioladen ist direkt um die Ecke, genauso wie ein Ärztehaus und die Menschen in der Pfalz sind so freundlich und herzlich. Was wir brauchen, haben wir hier gefunden.“

Ich habe mir viele Häuser angesehen, aber das hier hat mir am allerbesten gefallen.

IRENE CRONAUER

Als sich die Tür des Apartments mit der Nummer 011 öffnet, erwartet uns Frau Cronauer bereits. Mit einem Lächeln auf den Lippen hat sie es sich in ihrer lichtdurfluteten Wohnung bequem gemacht. Draußen zwitschern die Vögel und der Sommer hält Einzug in Pirmasens.

Ein Ort zum Wohlfühlen

Dass die Seniorin zu den ältesten Bewohnern der Residenz zählt, ist kaum zu glauben, aber wahr. In dem gemütlichen und hellen Apartment stehen viele Fotos ihrer Lieben. An einer Wand sind dekorative Aufkleber angebracht. „Wissen Sie, ich lebe wirklich sehr gerne hier und bin sehr froh, dass ich hier bin. Besonders gefällt mir das Programm. Es wird uns so vieles geboten. Ob Gymnastik, Bewegungsübungen oder Ratespiele“, erzählt sie. Außerdem singt Frau Cronauer sehr gerne. „Wir machen Gesellschaftsspiele zusammen, sind eine nette Clique von vier Personen.“

Eine große Familie

Auf die Frage, wie sie auf das Betreute Wohnen aufmerksam geworden sei, gibt Frau Cronauer an: „Damals erzählte eine befreundete Altenpflegerin, die nebenan wohnte, von dieser Möglichkeit. Ich selbst wusste ja gar nicht, dass es so etwas Tolles gibt. Ich wohnte alleine, meine Tochter lebt in den USA, und ich hatte mit meinem Haus und dem großen Garten richtig ordentlich zu tun, musste viel Verantwortung tragen. Das wurde von Jahr zu Jahr schwerer. Da tut die Entlastung hier sowas von gut.“ Auch Freundschaften seien hier entstanden: „Ich habe in dieser Residenz wirklich viele Freunde gefunden. Wir treffen uns, spielen zusammen. Ich kann tatsächlich sagen, dass ich gar nichts vermisse. Meine Familie ist hier.“ Sie lächelt. Dieser Satz sagt so viel aus.

Auch gemeinsame Unternehmungen stehen auf dem Programm: „Die zentrale Lage des Hauses ist natürlich ideal. Einmal in der Woche gehe ich mit einer Freundin einkaufen und regelmäßig auf den Markt.“ Wichtig sei ihr, so erklärt sie, ein geregelter Tagesablauf: „Ich war schon immer ein echter Frühaufsteher. Neben meinem Bett steht ein kleines Radio. Ich höre um Punkt sechs Uhr die Nachrichten. Dann geht’s ins Bad und zum Frühstück.“

Was ihr besonders an ihrer Wohnung gefällt: „Morgens sind vor meinem Fenster so viele kleine Vöglein beschäftigt. Es macht mir eine solche Freude, ihnen zuzusehen. Es ist einfach
gemütlich und jeder ist so freundlich und nett. Es war ja mein ausdrücklicher Wunsch, ins Betreute Wohnen zu gehen. Ich habe mir viele Häuser angesehen, aber das hier hat mir am allerbesten gefallen. Die Mitarbeiter und alle anderen sind sehr nett. Ich kann absolut nicht klagen. Ich bin hier geborgen.

Ich fühle mich hier sehr wohl.

HEDI HORNUNG

Frau Hornung lebt schon längere Zeit im Pflegebereich der Pro Seniore Residenz Pirmasens. „Wissen Sie, früher habe ich ja in einem schönen Haus in einem Nachbarort gewohnt. Da fällt noch vieles an: Kochen, putzen, waschen und einkaufen, all das muss man machen. Das wurde immer schwerer. Drum habe ich mir gesagt: ‚Ich gehe in die Residenz.“

Hedi Hornung ist ein echtes Pfälzer-Original. Sie greift nach ihrer Brille, setzt sie auf die Nase und meint in bestem Pfälzerisch: „So, junger Mann, nun hab ich Sie besser im Blick.“ Früher hat Frau Hornung in der Schuhfabrik gearbeitet. Sie erinnert sich: „Das war nicht unbedingt eine schöne Arbeit, aber man hat sein Geld verdient. Mir hat das nix ausgemacht.“

Dann erklärt die Seniorin: „Dass ich hierher gekommen bin, war für mich der absolut richtige Weg. Ich kann vors Haus, wenn ich das möchte oder gemütlich Kaffee trinken. Das gefällt mir sehr gut.“ Früher, so sagt sie, sei sie viel mit ihrem Mann verreist. „Das haben wir schon gemacht. Aber das ist ja schon lange vorbei.“ Auf die Frage, was ihr besonders an dem Haus gefalle, antwortet sie: „Das ganze Haus ist sehr schön. Ich werde sehr gut behandelt und bekomme wirklich gutes Essen. Reibekuchen ist meine Leib- und Magenspeise.“

Besonders morgens braucht Hedi Hornung Hilfe: „Wenn ich möchte, kommt jemand zu mir. Ich kann mich zwar noch alleine waschen, aber beim Duschen brauche ich Hilfe. Es tut gut, dass jemand da ist, der sich kümmert.“ An vieles kann sich Frau Hornung nicht mehr so gut erinnern. Aber sie ist fröhlich, genießt jeden Tag und hat sich ihre Heiterkeit bewahrt. Und das Allerwichtigste sagt sie ganz zum Schluss des Gesprächs: „Ich fühle mich hier sicher.“

Da wird auch schon mal der ein oder andere Witz gemacht.

ROSEMARIE MÄHL

Kein Tag im Leben von Rosemarie Mähl gleicht dem anderen. Heute macht ihr besonders ihr chronisches Lungenleiden zu schaffen. Aber dennoch lächelt sie und freut sich auf den Interview-Termin. Man sieht es gleich: Rosemarie Mähl hat sich ihre Lebensfreude bewahrt und begrüßt uns mit einer starken Stimme und einem charmanten Pfälzer Akzent: „Hallo, schön, dass Sie da sind!“.

Rosemarie Mähl lebt seit Anfang April 2019 in der Pro Seniore Residenz Pirmasens. „Ich fiel damals in meiner Wohnung bewusstlos um. Dann wurde bei mir eine schwere Lungenkrankheit diagnostiziert.“ Deswegen spenden ihr auch heute, an diesem warmen Sommertag, zwei Sauerstoffschläuche Luft. „Wissen Sie, ich war schon ins Koma gefallen und musste sogar wiederbelebt werden. Dann schauten die Ärzte, ob ich noch selbstständig atmen kann. Ich habe es Gott sei Dank geschafft.“ Und dann lacht sie und fügt hinzu: „So e Deiwel wie ich schafft es immer.“ Zunächst wurde die Seniorin in der Kurzzeitpflege aufgenommen. Doch ihre Krankheit besserte sich nicht – das Leben in der eigenen Wohnung wurde unmöglich.

Frau Mähl lässt sich dennoch nicht unterkriegen: „Ich fühle mich hier sehr wohl. Es geht mir doch richtig gut. Ich habe ein Dach über dem Kopf, ein Zimmer, bekomme mein regelmäßiges Essen und werde versorgt.“ Apropos Essen: Frau Mähls Lieblingsgericht ist ein echter Klassiker der italienischen Küche: Spaghetti Bolognese. „Das mag ich wirklich sehr gerne.“

Volle Kraft voraus: eine echte Powerfrau

Die gebürtige Pirmasenserin hat drei Kinder und war zweimal verheiratet. Noch mit vierzig Jahren machte die Pfälzerin eine Ausbildung zur Arzthelferin. Der Liebe wegen zog sie dann in den hohen Norden, nach Schleswig-Holstein. „Mein zweiter Mann und ich liebten es, auf unserem eigenen Boot die Trave hinaufzufahren. Da sind so viele schöne Örtchen, gut essen und promenieren kann man auch“, sagt sie. Nachdem ihr Mann starb, kehrte sie zurück in die alte Heimat, lebte bis zu ihrem Zusammenbruch in einer Wohnung. „Als ich dann hierher kam, war das am Anfang schon ein bisschen ungewohnt. Aber ich kann hier wirklich noch vieles tun. Ich mache beispielsweise gerne Handarbeit, knüpfe, häkle und stricke. Dann geh ich auch mal rauf ins Restaurant in den fünften Stock zum Kaffeeklatsch. Da kann man frech sein wie Oskar“. Sie lacht. Freundschaften seien hier ebenfalls entstanden: „Ob Mitarbeiter oder Bewohner: Wir verstehen uns. Da wird auch schon mal der ein oder andere Witz gemacht.“ Einen Witz hat Frau Mähl immer auf Lager. Auch jetzt gibt sie einen zum Besten. Was ihre
liebste Freizeitbeschäftigung sei, möchten wir zum Schluss noch wissen: „Ich mag es sehr, wenn uns jemand etwas Schönes vorliest, dann kann man seinen Emotionen freien Lauf lassen.“